Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Sohn der Nymphe Melampia und Enkel Am⸗ phiction's haben. Sie iſt voll Huͤgel und Berge, und wurde durch das gewoͤhnliche Austreten des Sees Copais ſehr beſchaͤdigt, bis deſſen Ausfluß in das Meer durch die Anſtrengung der Einwohner gebahnet wurde. Der beruͤhmteſte Berg iſt Helikon, auf wel⸗ chem nach Pauſanias die meiſten Baͤume jeder Art ohne irgend eine giftige Pflanze gediehen. Dieſer war den Muſen geweihet, und von Dichtern oft mit dem Parnaß in Phozien, wie mit dem Pindus verwech⸗ ſelt, welcher zwiſchen Epirus und Theſſalien liegt. In einiger Entfernung von einem heiligen Haine ſah man die Quelle Hippoerenes, welche auch den Muſen geweihet iſt, und welche Pegaſus durch ei⸗ nen Fußtritt ſpringen ließ. Auf dem Berge Cithe⸗ ron ſoll der junge Oedipus ausgeſetzt geweſen ſeyn; er war dem Jupiter mit dem Blitze wahrſcheinlich deßwegen gewidmet, weil ſich ſehr haͤu⸗ fige Ungewitter um ihn bildeten. Die vorzuͤglichſten Staͤdte waren.

1¹1) Theben, einſt Cadma genannt: denn der Fuͤrſt Cadmus, ſoll 4519 Jahre vor Chriſtus aus Phoenizien hieher gekommen ſeyn, und dieſe Stadt begruͤndet haben. In der Folge bemaͤchtigten ſich der⸗ ſelben Amphion und Zethus, Soͤhne von An⸗ tiope, vereinigten ſie mit jenem Theile, welchen man die untere Stadt nennt, und nannten ſie The⸗ ben. Das muſtkaliſche Talent Amphion's hat ſich

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