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tium im 34. Jahre vor Chriſtus auf dem naͤmlichen Platze gebaut, und groͤßtentheils mit Bewohnern der in dieſem Kriege zerſtoͤrten Staͤdte bevoͤlkert.
IV. TCheſſalien war in mehre Bezirke vertheilt, deren mittaͤgliche von jenen Dolopern und Myrmi⸗ donen bewohnt waren, welche Achilles zum Siege von Troja fuͤhrte. Theſſalien hatte ſehr viele Weiden, und war aͤuſſerſt fruchtbar an aͤrztlichen Kraͤu⸗ tern, welche uͤbernatuͤrliche Wirkungen in verſchiede⸗ nen Krankheiten hervor zu bringen ſchienen. Daſelbſt wurden die wilden Pferde zuerſt bezaͤhmt. Seine Och⸗ ſenhirten gaben die Veranlaſſung zur alten Fabel der Centaurer. Die vorzuͤglichſten Staͤdte waren:
1) Lariſſa, welche ihren Namen nach Pauſa⸗ nias von der Tochter des Pelaſgus— nach An⸗ deren von jener des Acriſius entlehnt haben ſoll, war mit ſchoͤnen Ebenen umgeben, und athmete ſehr reine und kalte Luft. 3
2) Pharſalia wuͤrde wenig bekannt ſeyn; waͤre nicht vor ihren Mauern zwiſchen den Truppen Caͤ⸗ ſar's und Pompejus jene beruͤhmte Schlacht geliefert worden in welcher letzterer 48 Jahre vor Chriſtus ſeine Niederlage fand.
3) Magneſia, an einem kleinen Meerbuſen,
welche ebenfalls nur durch den Verluſt der Flotte des
Terres, 480 Jahre vor Chriſtus, nach dem ſchreckli⸗
Wencetürun bei dem Vorgebirge Sepias, bekannt urde.
15tes B. Griechenland⸗ I. 4, 2


