Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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der armſeliger Menſchen gekommen, die lauter Knechte ihrer Herren ſind, von denen ſie abhaͤngen.

Die Bewohner Alexandriens ſind Tuͤrken, Chriſten verſchiedener Meinungen, und Juden.

Die meiſten Muſelmaͤnner, die in der Stadt woh⸗ nen, ſind Handwerker, Kuͤnſtler, Kraͤmer; Kaufleute vom Range gibt es ſelten unter ihnen.

Chriſten, koptiſche, griechiſche und armeniſche, ſind in großer Anzahl vorhanden. Sie behelfen ſich genau, oft kuͤmmerlich, auf eben dem Fuße wie die Tuͤrken; doch mit dem Unterſchiede, daß ſie ſehr in Verachtung ſtehen. Der koptiſche Patriarch dieſer Stadt(mei⸗ ſteus in Kairo ſich aufhaltend) nannte ſich den Nach⸗ folger der Apoſtel und Evangeliſten, und in dieſer Wuͤrde duͤnkte er ſich dem Pabſte gleich zu ſeyn.

Die Juden hatten Mittel, ihre Handlung weit auszubreiten. Durch ihre Beſtechungen und Raͤnke verſtehen ſie ſich bei den Machthabern in große Gunſt zu ſtellen und viel auszuwirken, obgleich ſie eigentlich weder beſondere Freibriefe, noch einen oͤffentlichen ver⸗ ſprochenen Schutz haben. Ihre Reichen(und das ſind die Juden in Alexandrien faſt allein) gehen des⸗ potiſch mit dem unteren Volke um. Norden be⸗ merkt, daß eigentlich die Juden von Alexandria, Kairo⸗ Aleppo, Konſtantinopel, Junis u. ſ. w. nur Zweige der großen Familien ſeien, die in Livorno gemeinlich ihre Sitze haͤtten. 1

Auch Fremdlinge von anderen chriſtlichen Konfeſ⸗