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laufen, iſt Chriſten nur erlaubt. Die Muſelmaͤnner ha⸗ ben ſich den alten, beſſeren und ſicheren Hafen vorbe⸗ halten. Den Eingang in den neuen Hafen ſah Nor⸗ den durch 2 ſchlechte Kaſtelle verwahrt und von da beſtreichen, welche den Namen des großen und kleinen Pharillon fuͤhren. In der Mitte des erſten Ka⸗ ſtells ſteht ein Thurm, worauf eine Leuchte Nachts ausgeſteckt wird, deren Licht aber ganz elend iſt. Hier war hochberuͤhmt im Alterthume Pharos. Dieſe beiden Pharillons ſind durch einen Damm mit dem feſten Lande verbunden. Vom Hafen bot ſich Alexandria mit ſeinen Minarets, Denkſaͤulen und Obelisken in einem anziehenden Bilde dar.
Wie man an das Land geſtiegen war, begab man ſich zum Zollhauſe ſogleich, und bezahlte fuͤr ſeine Sachen eine maͤßige Abgabe. Kein Gut eines Reiſen⸗ den wird als Kontrebande betrachtet. Die Kaufmanns⸗ Waaren entrichten eine Abgabe nach der Tarxe, welche der Großherr ſeinen Unterthanen auferlegt hat, oder vielmehr nach dem feſtgeſetzten Zollgelde, woruͤber der Großherr mit den Europaͤiſchen Maͤchten, deren Un⸗ terthanen nach Alex audrien Handel treiben, und der guten Ordnung wegen daſelbſt Konſuls haben, ſich verglichen hat. Der Baſſa von Kairo verpachtet alle 2 Jahre dieſes Zollhaus. Gemeinlich ſind Juden die Paͤchter. Ein ſolcher wird aber oft mißhandelt, ſogar von den Tuͤrken erſchlagen, wie es kurz vor Norden's Aukunft geſchehen war.


