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meinen Dolmetſcher uͤber meine Waaren wachen, ver⸗ ſchaffte mir einen Eſel, und ritt mit dem Kaimakam und deſſen Vater nach Kairo. Als wir bei Sibil⸗ lallam vorbei kamen, brachten kleine Kinder Becher mit Waſſer, um unſeren Durſt zu loͤſchen, und ein Almoſen zu empfangen.
Ich kam ſehr ermuͤdet und unpaͤßlich zu Kairo an, ſowohl wegen der Laͤnge der Reiſe, als wegen der
Menge Waſſers, welches ich getrunken hatte, um in
dieſer ſehr heißen Zeit meinen Durſt zu loͤſchen. Ich blieb faſt 3 Wochen zu Kairo, mich zu erholen; dann nahm ich Abſchied von meinen Freunden, von welchen ich in Aegypten viele Aufmerkſamkeit genoſſen hatte. Denn ich war daſelbſt von meiner erſten Landung bis zu meiner Abreiſe alle Monate des Jahres— den Au⸗ guſt ausgenommen— geweſen.
Am 4. Juni Abends waren mehre meiner Freunde ſo artig, mich zum Schiffe zu begleiten„ auf welchem ich nach Roſetto abreiſte. Als wir in dieſen Arm kamen, ſtrandete unſer Schiff oͤfters: denn der Nil war damals am ſeichteſten, und man erwartete alle Tage deſſen Wachsthum. Ich habe auf dieſer Fahrt nichts Beſonderes bemerkt, als zwei Kanaͤle, von deren Laufe ich mich ſo gut unterrichtete, als ich konnte. Der erſte heißt Towrat Nadir, welcher durch das kand Habib gegen Nord, und Menufieh gegen Sud ſich zieht. Die Stadt Menuf liegt auf der Nord⸗ ſeite dieſes Kanals. Der zweite Kanal iſt El⸗Fo⸗


