Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſten Bewohnern beſetzt. Sie leben unter Zelten, und verweilen uͤberall ſo lange, als ſie Waſſer, junge Stau⸗ den und Gras zum Futter der Kamele haben. Feld⸗ bau giebt es nicht; ihr ganzes Vermoͤgen beſteht in einigen Kamelen, Ziegen, und zuweilen Schafen; ſie leben folglich in Armuth. Sie haben nichts, als et⸗ was Datteln und Ziegenmilch; ihr Korn muͤſſen ſie 8— 10 Dagereiſen weit von Kairo holen. Die Ara⸗ ber ſind in verſchiedene Geſchlechter getheilt, deren je⸗ des unter einem Groß⸗Scheick, und jedes Lager unter einem Scheik ſteht. Um das Meer herum befinden ſich die Miſenides oder Penuagſi, welche gutmuͤthig ſind. Auf den Bergen ſuͤd⸗oſtwaͤrts von Suez leben die Aiadi, ein ungeſittetes Volk, welches Meiſter vom Waſſer iſt, womit die Einwohner von Suez verſehen werden. Daſelbſt heißen die Araber Beni⸗ Soliman, deren auch zu Tor ſind. Ihr Scheick iſt der maͤchtigſte von allen, und hat uͤber alle andere viel zu ſagen. Um das Kloſter herum wohnen drei⸗ Geſchlechter, welche deſſen Schutz genießen; unter den rauhen ſind die Elecat die beſten. Nebeu ihnen ſind die Sualli, und die ſchlimmſten ſind die We⸗ eeleadiſaid, welche aus Ober⸗Aegypten ſiammen moͤgen. Ich bemerkte unter den Arabern des Kloſters jene Muſik, welche ich daſelbſt vernahm. Alle dieſe ſind durch eine Art eines Buͤndniſſes vereinigt; ſie ge⸗ hen mit einander ruͤckſichtlich des Eisenthums gantz redlich um, und giebt ihnen Jemand zu eſſen, ſo hat