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Buch, als ich die Meſſung vollendet hatte, meinem Bedienten gab, riß ein junger Vetter des Scheicks daſ⸗ ſelbe aus ſeinen Haͤnden, und entlief damit. Da deſ⸗ ſen Bruder Anſpruch machte, uͤber das Dorf zu befeh⸗ len, ſo mißgoͤnnte man ihm die Geſchenke, welche er nach ihrer Meinung bekaͤme, und das ſchon beruͤhrte Vorurtheil von zauberiſchem Einfluſſe der Franken auf ihre Schaͤtze, beunruhigte wohl auch die Leute. Mein Bedieuter und der Scheick liefen ihm nach. Ich fuhr an der Meſſung fort, und ſchrieb auf ein anderes Pa⸗ pier, bis der Scheick mit ſeiner Pigue zuruͤck kehrte, welche er bei dem Nachjagen des Vetters aus ſeinem Oberkleide gezogen hatte, den er wuͤrde umgebracht haben, wenn er ihn erreicht haͤtte. Er nahm mich in ſein Haus und trieb die Sache ſo weit, daß ich fuͤrch⸗ tete, wir ſelbſt moͤchten unter dem Laͤrm leiden. Denn ſie ſchelteten einander, und der Bruder des Scheicks war bei einem Cheile des Volks beliebt. Ich wuͤnſchte auf mein Schiff zuruͤck zu kommen; allein man ſagte mir, der Scheick wuͤrde hoͤchſt unzufrieden ſeyn, wenn ich nicht zu ſeinem Tiſche kaͤme. Zugleich wurde ich benachrichtigt, daß ich mein Buch etwa gegen einen Kronenthaler wieder erhalten koͤnnte, welchen ich gerne bezahlte. Wir ſetzten uns zu Tiſche, und aßen aus einer ſehr großen hoͤlzernen Schuͤffel, welche mit duͤn⸗ nen Kuchen erfuͤllt war, die in kleine Stuͤcke gebro⸗ chen und mit Syrup befeuchtet waren. Der Scheick ſetzte ſich etwas fern, und aß nicht mit. Nach dem


