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gen dann durch Batiura zu dem Schiffe. Der Se⸗ kretaͤr ſchickte mir ein großes lebendes Schaf, Brod und Zucker⸗Rohre zum Geſchenke. Um 2 Uhr nach Mittags ſegelten wir ab, und kamen bei Hu gegen Weſt vorbei. Dieſe iſt eine lange Stadt auf einer An⸗ doͤhe, welche kuͤnſtlich angelegt zu ſeyn ſcheint, und einen anſehnlichen Strich gegen Weſt ſich zieht; ich halte ſie fuͤr das kleine Diospolis des Ptole⸗ maͤus. Wir lagen die ganze Nacht bei Reiſere; am 9. um Mitternacht erreichten wir Dendera, etwa 1/½ Meile vom Fluſſe in der Mitte vieler Wal⸗ dung. Wir wollten uns der Stadt nicht ganz naͤhern, weil der erſte Tag des großen tuͤrkiſchen Feſtes Bei⸗ ram nach dem Schluſſe des Faſten⸗Monats war. Ei⸗ nige unſerer Leute begaben ſich in die tuͤrkiſche Mo⸗ ſchee in einem hier gewoͤhnlichen weiten Rocke von weiſſer Baumwolle in der Form eines maͤnnlichen Hemdes. Vermuthlich hat der weiſſe Ueberrock davon ſeinen Urſprung, deſſen ſie ſich bei vollem Luxus be⸗ dienen.
Ich hatte Briefe an zwei daſige Mahometaner, welchen ich ein kleines Geſchenk machte, und welche mich dem Statthalter empfahlen. Dieſer ließ mich durch ſeinen Bruder auf drei Meilen gegen Suͤd nach Amara begleiten, wo noch Ueberbleibſel des alten Tentyra, etwa eine Meile vom Fluſſe und von den Gebirgen gegen Suͤd ſich befinden. Das Volk von Teutyra war beruͤhmt wegen ſeiner Feindſchaft ge⸗


