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mit Reis gefuͤlltem Gefluͤgel. Ich war der einzige Gaſt, welcher mit Teller, Meſſer und Gabel verſehen war. Seine Schwiegerſoͤhne oder andere Verwandte warteten bei dem Tiſche auf: denn Kinder dieſes Lan⸗ des ſetzen ſich nicht in Gegenwart ihrer Aeltern nie⸗ der, wenn es nicht 3— 4 mal verlangt wird. Im ganzen Morgenlande wird eine gewiſſe Unterwerfung
nach den verſchiedenen Graden und Aemtern beobach⸗
tet. Zuerſt wurde mein geſchenkter Wein herum ge⸗ geben, welches eine außerordentliche Auszeichnung war. Nach dem Kaffee begaben wir uns außer der Stadt in ſeinen Garten, wo wir wieder Kaffee tran⸗ ken. Wir gingen nach Haus, und verzehrten eine Abendmahlzeit: dann fragte er mich, ob ich bei ihm ſchlafen, oder in das Kloſter zuruͤck kehren wollte? So wurde der ganze Tag mit einem tuͤrkiſchen Beſuche zugebracht.
Ich beſuchte den Fuͤrſten zum zweiten Male: er wunderte ſich, daß er mich erſt einmal geſehen hatte, und bat mich, zu befehlen, wie in meinem Hauſe, was mir beliebte. Er verſprach die auf einer Inſchrift laſtende Erde wegſchaffen zu laſſen, damit ich ſie ab⸗ ſchreiben koͤnnte. Ich miethete ein Fahrzeug und 4 Leute, um mit denſelben nach dem Waſſerfalle zu wandern. Ich zahlte etwa taͤglich ſoviel, als eine halbe Krone, nebſt einer gewiſſen Menge Korn und Linſen des Monats, und verſah die Leute mit Kaffee. Ich fand aber bald, daß ſie alles gerne theilen wollten.


