Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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tete das Land vom tuͤrkiſchen Kaiſer. Die Straßen der Stadt ſind weiter, als in anderen arabiſchen Staͤdten; die Ecken der Haͤuſer ſind aus gebrannten,

der uͤbrige Theil aus den von der Sonne getrockneten 3

Steinen. Ich begab mich in das Kloſter der franzoͤſi⸗ ſchen Miſſionaͤre, wo in ich empfohlen war; aß Mit⸗ tags und Abends mit ihnen in ihrer Halle, und am erſten Tage kamen mehre katholiſche Kopten, mich zu ſehen. In und außer der Stadt waren etwa 2000 Chriſten, wovon 200 zur katholiſchen Kirche gehoͤrten. Im Kloſter iſt ein Zimmer, wo Nachts ſo viele der⸗ ſelben, als wollen, ſich verſammeln duͤrfen; einer der Moͤnche iſt verbunden, ſich mit ihnen zu unterreden. Ich begab mich mit meinem Frennde zum Fuͤrſten Malim Soliman, um ihm ein Empfehlungs⸗ ſchreiben des Osman Bey mit verſchiedenen glaͤſer⸗ nen Gefaͤßen zu uͤbergeben. Er war nicht wie ein Araber, ſondern tuͤrkiſch gekleidet, und begegnete mir ſehr gnaͤdig. Die Unterthanen lieben ihn, beſonders die Chriſten, weil er ſie gut behandelt, ſeine Mutter eine ehriſtliche Selavin war, und ihre Anhaͤnglichkeit an die Religion durch ein woͤchentliches Geſchenk an das Kloſter ausdruͤckte. Man wollte auch an ihm bei dem Beſuche der Kirche eine gewiſſe Andacht wahrge⸗ nommen haben. Die Miſſionaͤre haben ſich unter der Maske der Aerzte eingeſchlichen, und wurden vom Fuͤrſten, wie von deſſen Vater, immer ſehr huldvoll aufgenommen. Derſelbe kam vor einigen Jahren

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