Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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wohnte Thal Dillithra an das Meer herab laͤuft Ueber dieſem Thale an dem Platze Brologenes ſteht man an der eigentlichen Pforte des Pontus.

In dem Winkel des Felſens der Gerechtig⸗ keit iſt der ſehr ſchoͤne, raͤumige und tiefe Hafen Bathykolpon, in den ſich ein Fluß ergießt. Nach dem Altar eines Megarer⸗Helden Saron heißt er auch der Saroniſche Hafen. In der Naͤhe iſt reicher Fiſchfang und der Felſen Trapeza, nach ſeiner Form ſo genannt, das iſt, der Tiſch. An dieſem

Buſen war einſt ein Eichenhain, worin ſich die

Sarodiniſchen Philoſophen, d. h. die Druiden der alten Gallier gebildet haben kollen. Dieſer Ort heißt jetzt tuͤrkiſch Biutere, griechiſch Kalos agros⸗ das ſchoͤne Feld. Das Thal des Bathykolpos⸗ fluſſes iſt rebenreich, hat Wie en und Schatten, Schluchten und Wild. Hinter demſelben ſind Koͤnigs⸗ gaͤrten. Kein Ort am ganzen Bosporuͤs iſt fiſch⸗ reicher als der Bathykolpiſche Buſen. An der Mittagſeite des Buſens liegt der Flecken Scletrina an dem Buſen eines Vorberges, welcher durch eine Megariſche, von Alkibiades verehrte, durch Ariſtophaniſche Verſe beruͤhmte Hure Simaͤthaͤ ſeinen Namen bekam. Dieſe wohnte hier, und zog Gewinn von den Voruͤberſchiffenden. Das nahe Thal von Seletrina gehoͤrt zu den angenehmſten.

Von hier uͤber das mit Rebenſtoͤcken bepflanzte keraſiſche Thal, gelangt man zu dem Vorbers