Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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der und Wind, nur mit der Stroͤmung des Bos porus von ſelbſt ein, als in einen Hafen, wofuͤr der ganze Buſen gelten kann.

Die Europaͤiſche Seite des Bosporus endet in dem Winkel, wo ſich die oͤſtliche Seite von Konſtan⸗ tinopel weſtwaͤrts wendet, und der Pro pontis die Mittagsſeite der Stadt zu bilden beginnt. Dort, wo der Bosporus von Suͤd ſich nach Nord wendet, am Vorgebirge Bosporium, wo er ſich in zwei Theile ſpaltet, daſelbſt umguͤrtet der eine Theil die Stadt von der oͤſtlichen Seite, und den erſten Theil des halbin⸗ ſeligen Vorgebirges. Hier ſtanden einſt die beruͤhmten Orte: Mangana, die Arcadiſchen Thermen. Hier war einſt das erſte Stadtviertel, wo das Haus der Placidia Auguſta, der Mari na, und andere Gebaͤude ſtanden. Hier lag einſt das alte Byzanz. Hier war der Ort, wo die Megarer Byzanz gruͤnde⸗ ten, auf dem Vorgebirge Bosporium. Da ſtand nach Dionyſius Bericht, der Altar der Minerva Eebaſia, die auch Eebateria heißen kann:; denn ſo nannten die Syphnaͤer die Diana.

Von dem Propontis bis zur Spitze des Bos⸗ porus werden die Mauern Konſtantinopels von den Fluten beſpuͤlt. Von dem Bosporium aber beginnt der Keratiniſche Buſen auf der Nordſeite der Stadt, und die Mauern derſelben ſtehen nicht mehr unmittelbar am Meer, ſondern es iſt von denſelben