Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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ausmache, der von der goldenen Pforte ziemlich eben anfaͤngt, nur auf ſeiner linken Seite in ſauften Anhoͤhen ſich erhebt, und am Meere ſich endiget.

In dieſem Quartiere ſind— aufzufuͤhren: die gol⸗ dene Pforte, die Troasiſchen Saͤulen⸗Gaͤnge, der Platz und der Hafen des K. Theodoſius, eine Saͤule, die von Innen beſtiegen werden kann, und die Kaiſer Arcadius auf dem erolophus errichtete. Noch heut zu Tage fuͤhrt ſie den Namen Arcadius⸗ Saͤule, weil auf ihr die Statue des K. Arcadius ſichtbar war, welche unter der Regierung des Kaiſers Leo Conon durch ein Erdbeben, von welchem ganz Konſtantinopel erſchuͤttert, viele Tempel und Haͤuſer zerſtoͤrt und eine Menge Menſchen getoͤdtet wurden, zertruͤmmert worden iſt. Die Saͤule iſt nach Zedrin derjenigen aͤhnlich, welche Theodos auf dem Stiere ſich errichtete. Wenn man die Hoͤhe der einzelnen Steine, deren gegen 27 die ganze Saͤule bilden, zuſammen nimmt; ſo ergibt ſich eine Hoͤhe von beinahe 150 Schuh. Dieß iſt auch einleuchtend, und dieſe Hoͤhe eher zu geringe als zu hoch angege⸗ ben, wenn man erwaͤget, daß 218 Stufen die Saͤule aufwaͤrts fuͤhren. Bei dieſer koloſſalen Groͤße fehlt dieſer Saͤnle nichts an der eigenthuͤmlichen Form ge⸗ woͤhnlicher Saͤulen. Sie hat ein Fußgeſtell, ein Ka⸗ pitol ꝛc. alles auf Toskaniſche Art gearbeitet, weswegen man wohl die Saͤule eine Toskaniſche

nennen koͤnnte.