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Sultans Muhamed, welcher Konſtantinopel eroberte.
VIII. Vom neunten Quartier.
Dieſes lag ebenfalls auf dem hintern Theile des dritten Huͤgels, und zwar theils auf den Hoͤhen ober⸗ halb ſeines Ruͤckens, theils auf denen unterhalb des⸗ ſelben: theils auf der Ebene der Kuͤſte des Pro⸗ pontis bis gegen die Gaͤrten— Blanche— hin, wo ehemals der Theodoſianiſche Hafen war.— In dieſem Quartier befand ſich ein Tempel der Con⸗ cordia, von dem aber, wie von dem Tempel des h. Thomas, der neben jenem ſtand, keine Spur mehr uͤbrig iſt. Ferner waren in demſelben die Scheune des K. Theodos neben ſeinem Hafen, der ſoge⸗ nannte eherne Metze vor dem Hauſe des berühmten Sophiſten Cvalerus(wer dieſen Metzen nicht einhielt, dem wurden die Haͤnde abgehauen), ein Tem⸗ pel der Sonne und des Mondes, in welchem der Sol als auf weißem Wagen ſitzend, und die Luna als Braut auf dem Viergeſpann ihres Gatten fahrend, abgebildet iſt— ein Werk des Phidias. Endlich waren noch in dieſem Quartiere die Anaſtaſiani⸗ ſchen Baͤder, ſo genannt von Anaſtaſia, einer Schweſter Konſtantin's.


