Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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verſchiedene Hoͤhe. Dieſe nimmt ab, je mehr der Abhang ſelbſt ſich gegen den dritten Winkel der Stadt hinzieht, wo er ſich in die Kuͤſten⸗Ebene verliert, deren Breite von da an zunimmt, je mehr ſie ſich von dem dritten Winkel der Stadt entfernet. Seinen langen und breiten Ruͤcken begraͤnzt weſtlich die ſchon erwaͤhnte Mauer des Cyrus, und auf ihm befindet ſich auch die ſchon eingegangene Ciſterne Moziſia, deren Umfang 970 Schritte ausmacht. Jetzt iſt ſie zu Gaͤrten verwendet.

XIX. Von den Mauern der Stadt.

Die Mauer von Konſtantinopel iſt theils aus Quader⸗-, theils Bruch⸗, theils Ziegelſteinen gebaut. Der nicht vom Meere umgebene Theil der Mauern iſt doppelt, und mit einem 25 Schritte breiten Graben umgeben, der von Innen und Außen gemauert iſt. Der Naum zwiſchen der doppelten Mauer betraͤgt 18 Fuß in der Breite. Die innere Mauer iſt ſehr hoch, uͤber 20 Schuhe breit, und mit mehr als 250 Thuͤrmen verſehen, auf welche ſteinerne Stufen fuͤh⸗ ren. Die aͤußere Mauer iſt um die Haͤlfte kleiner, aber mit eben ſo viel Thuͤrmen befeſtiget. Was die eigentliche Befeſtigung betrifft, ſo iſt der Raum zwi⸗ ſchen der aͤußern und dem Graben tiefer, als die an⸗ dere Seite jenſeits des Grabens. Die Gegend um die Mauern iſt ganz kahl und ſo eben, daß man ge⸗