Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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porus, noͤrdlich der Meerbuſen, weſtlich decket ihn eine Thal⸗Schlucht: aber auch durch die Mauern des kaiſerlichen Schloſſes iſt er uͤberall umgeben. Durch dieſe Mauern, die wegen ihrer vielen Zinnen und Thuͤrme ſich von der Geſtalt der Stadtmauern gar nicht unterſcheiden, wird er auch von der uͤbrigen Stadt geſondent.

Die Kuͤſten⸗Ebene und die unterſten Anhoͤhen neh⸗ men die kaiſerlichen Gaͤrten ein. Doch von des Huͦ⸗ gels hoͤchſter Hoͤhe beherrſcht weit und breit hin des Meeres unabſehbare Flaͤche und die herrlichſten Ge⸗ filde des Sultans Palaſt, der theils auf den ober⸗ ſten Gipfeln, theils auf der Ebene des Huͤgels liegt. Auf dieſer Ebene unter den Umgebungen des Palaſtes finden ſich zwei ringsum verſchloſſene Hoͤfe. Der erſte iſt allenfalls 700 Schritte lang, 200 breit. An ihm ſtoͤßt der zweite innere Hof von dem erſten durch Mauern und Thore getrennt. Er hat im Quadrate 200 Schritte, und iſt umgeben von einer Gallerie, welche auf viele marmorne Saͤulen ſich ſtuͤtzet. In der Mitte dieſes Hofes ſtehen einige Platanen und Cypreſſen, welche den Haufen der vor Gericht Er⸗ ſchienenen einen kuͤhlenden Schatten gewaͤhren: denn im noͤrdlichen Winkel des Platzes ſicht der Divan der Tuͤrken ihr Gerichts⸗ und Raths⸗Kolle⸗ gium. Auf der Sommer⸗Seite deſſelben Platzes er⸗ bebt ſich glanzvoll des Kaiſer's Wohnung. Auf der