Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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eine Reife nach Italien zu erhoͤhen. Er kehrte in ſein Vaterland zuruͤck, und erwarb ſich bald zu Paris ſo allgemeine Achtung, daß er vom K. Franzl. beordert wurde, ſich zur Bereicherung ſeiner ausge⸗ zeichneten Kenntniſſe in die Levante zu begeben, was er auch befolgte. Allein aus Mangel an fortdauern⸗ der Unterſtuͤtzung ſah er ſich genoͤthigt, 1541 der tuͤr⸗ kiſchen Armee ſich einreihen zu laſſen, welche damals gegen die Perſer zog. In einem Treffen verlor er ſein Gepaͤck und Pferd, und ſchaͤtzte ſich noch gluͤck⸗ lich, 18a8 zu Aleppo Winter⸗Quartier halten zu koͤnnen. Er benutzte dieſe Zeit zur Eroͤffnung ſeiner Verbindung mit Frankreich, woher er vom Neuen mit Geld unterſtuͤtzt wurde. Er begab ſich dann nach Konſtantinopel, wo er Andreas Thevet aus dem Franziskaner⸗Orden antraf, deſſen Reiſen durch die Levante, durch Braſilien und Frankreich beruͤhmt geworden ſind. Beide reiſten mit einander nach Chal⸗ cedon, wo ſie alte Medaillen kauften. Spaͤter ſoll Gylles auf einem Ausfluge von Seeraͤubern ergrif⸗ fen worden ſeyn. Er kehrte 1849 durch Romanien, Mazedonien, die Bulgarei, Servien ec. zuruͤck, und traf 1550 zu Rom ein, wo er vom franzoͤſiſchen Geſchaͤfts⸗Traͤger, Kardinal von Armagnae, in deſſen Palaſt aufgenommen wurde. Nachdem er ſich mehrere Jahre daſelbſt bemuͤht hatte, ſeine Forſchungen in einer ſtreng wiſſenſchaftlichen Form niederzuſchrei⸗ ben, wurde er von einem hitzigen Fieber ergriffen,