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rigen 25 Pfund Baumwolle liefern ſollten. Der Ka⸗ zik Guarinoer im Gebiete von Vega Real erbot ſich zur Bearbeitung des Landes durch ſeine Unter⸗ thanen, und zur Beſaͤmung deſſelben mit dem Getreide, welches ihm die Spanier anvertrauen wuͤrden, welche wichtige Dienſte bisher nur Guacanagari gelei⸗ ſtet hatte. Allein ſo nothwendig auch die Lebensmit⸗ tel waren, ſo verwarf doch der Admiral die Dienſte im Ackerbaue, und beſtand auf der Lieferung des Gol⸗ des. Den Kaziken Manicater, als vorzuͤglichſten Stifter der Unruhe, noͤthigte er zur monatlichen Lie⸗ ferung eines gewiſſen Maßes Gold. Zugleich ließ er Muͤnzen von Meſſing und Kupfer praͤgen, und den Indiern bei Entrichtung der Abgaben an den Hals baͤngen, welche Auszeichnung bei jeder Zahlung ver⸗ aͤndert wurde.
Der maͤchtige Kazik Bohechio, deſſen Schwe⸗ ſter Anacaona, die Witwe des Caunabo's, nach Rache ſchnaubte, war am weiteſten von Iſabella entfernt, und deßwegen am wenigſten zur Unterwer⸗ fung geneigt. Die uͤbrigen Indier waren bald ihres Joches uͤberdruͤſſig, und fragten oft, ob die Spanier nicht bald wieder in ihr Vaterland zuruͤck kehren wuͤr⸗ den. Als ſie ihre Hoffnung immer mehr vereitelt ſahen, vernachlaͤſſigten ſie den Maisbau, und verbar⸗ gen ſich im Gebirge, damit die Auslaͤnder Hungers ſterben oder abziehen muͤßten, waͤhrend ſie ſich von na⸗ tuͤrlichen Fruͤchten ernaͤhrten. Selbſt Gugegnagari⸗


