Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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XIII

Wer ſich nicht blos die Zeit zu verkürzen, ſondern auch zugleich zu belehren wünſcht, findet in jeder Reiſe⸗Beſchreibung weit mehr Nahrung, als in den gerühmteſten Romanen. Denn dieſe ſind gewöhnlich ohne reellen Ge⸗ halt, nur geeignet die Phantaſie zu erregen, und endigen mit einer Täuſchung, wenn ſie auch von höchſt geiſtreichen Männern verfaßt ſind. Reiſe⸗Beſchreibungen aber enthalten nur Thatſachen, deren Natürlichkeit jedem Leſer einleuchtet; ſie beſchäftigen den Kopf und das Gemüth, bereichern mit vielen Kenntniſſen, und ſichern vor Schwärmerei, wozu viele Zeit⸗ 3 genoſſen geueigt ſind. Durch den Wechſel⸗ der Reiſen von einem Welttheile in den an⸗ dern wird zugleich das Intereſſe der Unter⸗ haltung ſtets erneuert, und die Gefahr der Ermüdung ganz beſeitigt. Zu dieſem entſchie⸗ denen Vorzuge der Taſchen⸗Bibliothek der Rei⸗ ſen vor Romanen iſt noch das bequeme For⸗