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Semenud gegen Weft, und bald darauf bei Abou⸗ ſiris vorbei, welche zwei anſehnliche Staͤdte ſind. Der Kanal zwiſchen Eſhbon und Motrody mag der Koͤnigs⸗Kanal nach dem rothen Meere ſeyn, in welchem Falle Phakuſa hier gelegen ſeyn muͤßte. Der Koͤnig Seſoſtris von Aegypten unternahm dieſes wichtige Werk, welches vermuthlich ſeine Nachfolger Neko und Darius fortſetzten. Aber K. Ptole⸗ maͤus II. vollendete das Werk ſo, daß man nach Gefallen das Waſſer in denſelben inläufens laſſen kounte.
Auf der oͤſtlichen Seiten kamen wir weiter nach Benalhaſſar, wo große Spuren einer alten Stadt angetroffen werden. Hoͤher hinauf am Fluße lag die Stadt Onias, woſelbſt ein hebraͤiſcher Prieſter einen Tempel baute, welcher— nach Joſephs Verſiche⸗ rung— jenem zu Jeruſalem entgegen geſetzt ſeyn ſollte.
Wir verließen das Delta, und ſegelten gegen Kairo, wo der Nil in einem Strome fließt. An der oͤſtlichen Seite des Flußes, etwa drei Meilen vom Ufer, war die alte Stadt Heliopolis, in der Bi⸗ bel On genannt, welche jetzt Matarea heißt, und wegen des ehemaligen Sonnen⸗Dienſtes ſehr beruͤhmt iſt. Die Prieſter derſelben haben in der Weltweisheit und Sternkunde Aegyptens den hoͤchſten Ruhm erwor⸗ ben; ſie haben zuerſt die Jahres⸗Rechnung nach 365 Tagen eingefuͤhrt. Sie hatten hier ein gemeinſchaftli⸗ ches Studien⸗Haus mit vielen Zimmern. Herodo
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