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Ligurien's liegt. Wir fuhren ohngefaͤhr zwei fran⸗ zoͤſiſche Meilen vor der Inſel Gorgona vorbei, wel⸗ che einem hohen felſigten Berge gleicht, deſſen Klip⸗ pen faſt rings herum ſenkrecht ſind, bis auf einen Ort gegen Morgen, bei dem kleinen Hafen Gor⸗ gona, welcher die einzige Anfuhr zu dieſer Inſel, und die Zuflucht kleiner Boote iſt. Ueber dieſem Ha⸗ fen hat der Großherzog ein feſtes Schloß, und darin etwa 20 Soldaten, welche nach der guten Lage die Landung einer anſehnlichen Maunſchaft hindern koͤn⸗ nen. Mehre Fiſcher liegen an dieſem Hafen, und be⸗ ſchaͤftigen ſich mit Fangen der Anchoien. Wir ſegelten oſtwaͤrts der Inſel Kapraia, welche 2 Stunden lang, eine breit, ſehr bergig und felſig iſt. Wir konnten die einzige Stadt dieſer Inſel glei⸗ ches Namens gut ſehen; ſie liegt auf der Anhoͤhe uͤber der See gegen Oſt, und ſuͤdwaͤrts davon iſt auf einem Felſen ein großes Kaſtell. Die Stadt erſtreckt ſich nordwaͤrts nach einem kleinen Meerbuſen, au welchem ein Fiſcherdorf liegt. Die vornehmſte Nahrung be⸗ ſteht im Handel mit Fiſchen, welche nach Livorno gefuͤhrt werden. Ju der Stadt iſt ein Franziskaner⸗ kloſter, welches zur Provinz Korſika gehoͤrt; die Inſel ſelbſt aber ſteht unter genueſiſcher Botmaßigkeit. Wir kamen bei der Inſel Elba vorbei, welche s Stunden lang und drei breit iſt. Ihr nör dlicher Theil, nebſt dem Hafen Ferrajo und dem Kaſtell Kosmopoli, gehoͤrt dem Großberzoge von Tos⸗


