Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſchen ſehr rauhen Gebirgen in dem großen Thale Ge⸗ bel Faran nach Nordweſt. Je weiter wir vorſchrit⸗ ten, deſto angenehmer war das Thal mit Baͤumen und Datteln auf beiden Seiten geziert, und zuweilen mit Wohnungen der Araber unterbrochen, welche viele Voͤgel unterhielten, deren Geſang bezaubernd war. Um 8 /4 Uhr gingen wir auf einem Berge vor dem zerſtoͤrten Orte Kabegin, und nach einer weitern 1/ Stunde dem gleichfalls zerſtoͤrten Orte El Pa⸗ ran zur Rechten vorbei. Dieſe biſchoͤfliche Stadt war einſt groß, mit vielen griechiſchen Kloͤſtern verſehen, unter der Herrſchaft des Berges Sinai, und hatte den beruͤhmten Biſchof Theodor, welcher gegen die Monotheliten ſchrieb. Aber jetzt ſind nur noch Ruinen zu ſehen, unter welchen wir halten mußten, weil unſere arabiſchen Fuͤhrer in Streit mit einander gerathen waren. Nach 3 Uhr brachen wir auf, und gegen 4 Uhr kamen wir an den Ort Magai, wo wir uns wieder mit gutem Waſſer verſehen konnten. Am 4a. Oct. fruͤh 43/4 Uhr wanderten wir durch eine angenehme Gegend ſteiler Gebirge von El Pa⸗ ran in eine breite Ebene, wo wir am Fuße eines Huͤgels unter unſeren Zelten um 11 Uhr ausruhten. Die um die Ebene ſich herum ziehenden Berge heißen die beſchriebenen(Gebel el Mokatab): denn die meiſten waren mit alter unbekannter Schrift im Mar⸗ mor 12— 14 Fuß hoch uͤber den Boden uͤberſchrieben. Obſchon wir in unſerer Geſellſchaft Maͤnner hatten,