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Die erſtere, die der heiligen Barbara geweiht war, beſuchte er am 4. November 1612, und fand ſie ſinſter und unanſehnlich. Die zweite aber, welche der heil. Jungfrau Maria geweiht, war durch ihre großen Schaͤtze beruͤhmt. Ein beruͤhmter Arzt, Namen Za⸗ bulon, der 270 Jahre vor der Herrſchaft der Ara⸗ ber uͤber Aegypten gelebt harte, ſol ihr Stifter ge⸗ weſen ſeyn. Die Wohnung des koytiſchen Patriar⸗ chen war mit dieſer Kirche verbunden. Die Kooten beſaßen fruͤher noch mehrere Kirchen, welche aber meiſt zerſtoͤrt wurden. In Alt⸗Kairo war eine Kirche auch der h. Jungfrau geweiht, welche, nach der Sage der Kopten, die erſte geweſen war, die
nach der Erſchein ung des Herrn auf Erde zu Kairo
gebaut ward.
Es gaͤb in und außerhalb Kairo derſ chiedene praͤch⸗ tige Moſcheen; die Moſchee des Sultans Haſfen aber, die am Fuße des Schloßberges ſtehet, hat vor allen anderen, was ſowohl die Feſtigkeit ihres Gebaͤu⸗ des, als eine gewiſſe bis zum Erſtaunen hervorleuch⸗ teude Hoheit und Pracht betrifft, den Vorzug. Sie iſt ſehr hoch, und ſieht aus wie ein laͤngliches Vier⸗ eck, weiches ganz umher mit einem weiluͤberſehenden Carnieße umgeben, und mit einer beſondern Art von Grotesep Bisdhauerwerke nach tuͤr eiſe ge⸗ ziert it. Der Eingang dalu iſt ſehr ſchon und mit verſchiedenen Arten von Marnor eingelegt, und oben gleichfals mit Bildhauerabeiten geſchmuͤckt. Man


