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ramiden in der Richtung von Gizh, ſich faſt gleich an Groͤße.
Am Mittwoch Morgens in der kheiligen Woche kam Wansleben in der Vorſtadt Boular an, blieb bis zum andern Morgen, und kam Mittags zu Kairo au.
Dieſe Stadt baute der General des Kalifen Meez le din alla, Namens Giaucher, zur Reſidenz ſei⸗ ues Herren im Jahre 362 der Hegira. Ihren Na⸗ men ſol ſie von dem Planeten Mars, der auf Ara⸗ biſch il Kaher heißt, genommen haben, wie der arabiſche Hiſtoriker le Serriér ſagt, weil man den Grundſtein der Mauer legte, als dieſer Planet herrſchte.
Die Stadt iſt maͤchtig, reich und ſeinem großen Handel anpaſſend, und hat deßwegen wohl unter den andern Staͤdten der Levante vor allen den Namen: Groß⸗Kairo, erhalten. Nicht leicht bot Wans⸗ leben, wie er ſagte, eine Stadt einen ſo herrlichen Anblick in ſeinem Umfange dar, als dieſe. Er ſah eine Menge Haͤuſer, eine Menge Moſcheen mit ihren bizarren Minarets, alles in der verſchiedenartigſten Form, und wieder Alles mit Palmbaͤumen untermiſeht, und mit Gaͤrten geſchmuͤckt. Eben ſo ſchreibt er, daß Kairo auf einer der reizendſten Ebenen der Welt ge⸗ baut ſey. Doch iſt fuͤr Kairo beſchwerlich, daß, da ſie an den Fus einer ſandigen Bergkuppe gelehnt iſt, welche gegen Oft liegt, dieſe alle Winde auffaͤngt,


