Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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zuliefern, die er ſchon auf die eine oder die an⸗ dere Weiſe mit den ſeinigen vereinigt glaubte, und erntete außer dem Schaden, den Spott der Welt. Der Prinz, in allen ſeinen Hofnun⸗ gen getaͤuſcht, entfernte ſich, nachdem er die treuloſe Agnola in wildem Ungeſtuͤm von ſich gejagt hatte, und wurde, da die Geſchichte am Hofe bekannt ward, von dem Grosherzoge auf mehrere Jahre aus dem Reiche verbannt. Nach kurzer Friſt gab Fiammetta in der Kirche der heiligen Anna dem Grafen von Villaroſa ihre Hand, und die zahlreiche Verſammlung, die aus der Umgegend zuſammengeſtroͤmt war, verei⸗ nigte ſich in der Bewundrung des ſchoͤnen Paars, das durch ſo wunderbare Ereigniſſe gepruͤft wor⸗ den war. Auch Tomaſſino und Monica, denen Fiammetta eine eintraͤgliche Beſitzung gekauft hatte, wurden an dem naͤmlichen Tage und in derſelben Kirche verbunden, und ſchoͤne laͤndliche Feſte feyerten mit Geſang und Tanz die Macht der Liebe und die Wunder der Vorſehung.