Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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Anſehn gaͤben, ein ihnen verſagtes Gut gering zu ſchaͤtzen und herabzuwuͤrdigen.Ich werde, ſetzte er hinzu,bey Tafel Veranlaſſung haben, noch mehr uͤber dieſen Gegenſtand zu ſprechen. Bis dahin vertreiben Sie ſich die Zeit nach Ih⸗ rem Wohlgefallen. Mich rufen jetzt einige Ge⸗ ſchaͤfte ab.

Mit dieſen Worten erhob ſich der Graf. Die verſammelten Gaͤſte geleiteten ihn bis an die Thuͤre des Salons, wo er ſie mit einer Be⸗ wegung der Hand entließ, und zerſtreuten ſich dann in ihre Zimmer, um durch Geſpraͤch oder Spiel die Zwiſchenzeit bis zur Mittagstafel ab⸗ zukuͤrzen. La Sery ſtieg in den Schloßgarten hinab, durchlief ſeine Alleen, und weilte in den Schattengaͤngen der Wildniß, welche die Alleen von dem Gemuͤſegarten und den Gewaͤchshaͤuſern trennte. Mit klopfendem Herzen dachte er hier an Roſalien, an jedes Zeichen der Gunſt, das ſie ihm in den gluͤcklichen Kinderjahren gegeben, als er mit ſeiner verwittweten Mutter in der Naͤhe des Schloſſes gewohnt hatte; an ihr freu⸗ diges Schrecken, als er nach Jahren der Abwe⸗ ſenheit juͤngſt zum erſten Male bey ihr eingetreten