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Der Namenstag*)
Freyburg, am 4. November 1798.
Dem Freund, und nicht dem lange ſchon Von mir vergeßnen Reichs⸗Baron;
Dem guten, treuen Carl von Baden, Am Feſt des heil'gen Carolus
Mit dieſem Blaͤttchen meinen Gruß, Um ihn geziemend einzuladen
Zu einem naͤchtlich frohen Punſch
Und einer wohl genaͤhrten Ente,
Mit der ich gern den beſten Wunſch Zuſammenreimte, wenn ich koͤnnte. Allein das Dichten iſt kein Spiel,
und bloßes Reimen heißt nicht viel:
*) Auch nach Adelung iſt der Name Carl mit dem Worte Kerl einerley, welches letztere bey den älteren Deutſchen keinen unedeln Nebenbegriff hatte, ſondern häufig gebraucht wurde, um einen tapfern Mann zu bezeichnen.


