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Die Tanne und das Vergißmeinnicht.
Die Tanne.
Du armes Bluͤmchen dauerſt mich:
An Farben biſt du ſchoͤn; wer aber ſieht auf dich? Uns Tannen war der Schoͤpfer hold;
Mein Wipfel ſtrahlt im Abendgold
Dem Pilger auf entfernten Wegen,
Und ſaust in Stuͤrmen ihm entgegen.
Als Koͤnigin des Waldes ſehn
Mich alle, die voruͤbergehn.
Das Vergißmeinnicht.
Kein Wunder, daß ſie dich in deiner Hoheit ſehn!
Allein, die Wahrheit zu geſtehn,
Mich wuͤrde nie der Tanne Loos begluͤcken.
Wie mancher ſchaut mit kalten Blicken
Zu dir hinauf, wenn man von deiner Groͤße ſpricht!


