Weil, im Schutze der Majeſtaͤt, Ein Guͤnſtling Frevelthaten wagte?
Friedrich iſt den Kuͤnſten hold, Die mit allen Reizen Ihm erſchienen; Aber mitten unter ihnen Hat er Weisheit nur gewollt. Dort, wo, mit koͤniglicher Pracht, Den Cedernſaal Aegyptens Marmor ſtutzet, Und Wolluſt uͤberall im Feyerkleide lacht— O! dort hat Friederich des Volkes Rechte
geſchuͤtzet,
Und oft, in ſorgenvoller Nacht, Sich unſrer Kraͤnze werth gemacht.
38 w e y Ch öore.
Erſtes Chor.
O Koͤnig! Dir, dem Retter
Des Volkes, flechten wir
Dieſe Lorberblaͤtter,
Alle.
Und ſchwoͤren ewige Treue Dir! Zweytes Chor.
O Koͤnig! Dir, dem Hirten
Des Volkes, flechten wir
Dieſe jungen Myrthen, Jacobi's Werke. II. 2


