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Voll Liebe nach dein Throne ſehen; Die, edelmuͤthig frey,
Im Angeſichte der Verwegnen Bekennen, daß es Wolluſt ſey,
Des Vaterlandes Gekroͤnten zu ſegnen. Denn ſchwer iſt ſeine Krone, ſchwer! Um der Koͤnige Palaͤſte
Schleichen tauſend Verſuchungen her; Winkt geſchmuͤckte Heucheley,
Schallt der Ruhmbegier Geſchrey, Feyert ihre Taumelfeſte
Die verlarvte Tyranney.
Wenn ein Koͤnig uͤberwand,
und feſt an ſeinen Thron jede Verſuchung band— Wenn Tugenden ſich im ſtolzen Palaſte begegnen:
Welch eine Wolluſt, ihn zu ſegnen!
Duett.
1. Wenn er, im gerechten Kriege, Seinen Namen nicht entehrt;
2. Wenn das Gluͤck der ſchoͤnſten Siege Keine Grauſamkeit ihn lehrt;


