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die Bemerkung vorausſchickte, daß es in Deutſch⸗ land eine Epoche gab, in welcher die kritiſchen Journale, inſonderheit diejenigen, welche die Werke der ſchoͤnen Literatur beurtheilen, an der Tagesordnung waren. Gelehrte und Halbge⸗ lehrte; Geſchaͤftsmaͤnner, und was zur elegan⸗ ten Welt gehoͤrte; Hofleute, Damen, Alles beſchaͤftigte ſich damit; auf Schreib⸗ und Kaf⸗ feetiſchen, auf jedem Kanapee und auf jeder Toi⸗ lette fand man recenſirende Wochen⸗ und Mo⸗ natſchriften, und faſt in allen Geſellſchaften wurde, ſtatt anderer Geſpraͤche, recenſirt. Auf der einen Seite war dieſes nicht ohne Nutzen; denn es kam dadurch eine gewiſſe Regſamkeit in die Literatur, und da die Journaliſten mehr ta⸗ delten als lobten, ſo wurden die elenden Seri⸗ benten ziemlich abgeſchreckt. Auf der andern Seite aber nahmen die hochgefeyerten Recenſenten eine ſo ſtolze, anmaßende Miene an, als ob Rener und Dichter bloß da waͤren, um ſich von ihnen das Urtheil ſprechen zu laſſen. Zu dem Ueber⸗ muthe geſellte ſich Parteylichkeit, welche bald in aͤrgerliche Zaͤnkereyen ausbrach. Haͤmiſches Gelaͤchter, womit man die erſten Schriftſteller der Nation verfolgte, Grobheiten,
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