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nahm, und als meine Bedienten ihr begegneten, weinte ſie. Eliſe. Und das Maͤdchen hieß? Themire.
Noch war Empfindung in meinem Herzen. Auch ich ließ einige Thraͤnen fallen; allein meine Mutter fragte mich nach der Urſache; und da ſchaͤmte ich mich; ſte zu ſagen. Hiermit gab ich der Unſchuld das letzte Lebewohl.
(Eliſe geht auf ſie zu, faßt ihre Hand, und ſieht mit der größten Rührung ſie an. Themire fahrt nach einer kleinen Pauſe fort.)
Doch nein! Meine Freundin gerieth in Ar⸗ muth, und einſt ſchickte ich ihr, ohne daß meine Mutter es wußte, von meinem Spargelde. Aber warum ließ ich ſie nicht zu mir kommen, um ſie ſelber zu troͤſten?
— Eliſe(für ſich).
Sie iſt es!
Themire.
Mitten unter allen Zerſtreuungen dachte ich im Anfange noch an ſie; aber endlich wurde ſie ganz vergeſſen; und nun fing ich an, die Menſchen zu verachten, und mit Stolz auf diejenigen herab⸗ zuſehen, die beſſer waren, als ich Mein Ende 1. 12*


