Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825) Sämmtliche Werke
Entstehung
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Eliſe.

Voͤllig vergeſſen moͤchte ich einen einzigen Um⸗ ſtand meines Lebens. Wir hatten einen Rechts⸗ handel, welcher unſer kleines Vermoͤgen uns raubte. An einem Tage ſah ich meine Mutter, wie ſie das letzte Stuͤck Geld einwickelte; zu ver⸗ ſchiedenen Malen in ihren Haͤnden es umkehrte; bald mich, bald den Himmel anſah, und weinte. Sie brachte es denen, auf deren Spruch unſer ganzes Gluͤck beruhte; dieſe nahmen es, und doch verloren wir durch ihre Saumſeligkeit alles. Wir haben ihnen verzeihen, aber der Himmel hat den Blick meiner Mutter geſehen. Wehe denen, welche damals im Gerichte ſaßen!.. O das Andenken an die Unempfindlichkeit der Menſchen moͤchte ich aus meiner Seele ver⸗ bannen.

Der Schatten.

Hier, Eliſe, wohnet uͤberall zaͤrtliche Liebe! Du wirſt unter dieſen gluͤcklichen Geiſtern jene vergeſſen. Nur dann, wenn unſre Freunde die Seligkeit Elyſiums verſcherzen, nur dann duͤrfen wir uns nicht mehr erinnern, daß ſie waren. Eine zweyte Schale, wie dieſe, vertilget jeden Gedanken an ſie. Wuͤrde nicht der bloße Name eines ſolchen Ungluͤcklichen, ſelbſt in dieſen Fel⸗