80
Mein Freund Quoz ſchreibt allerdings mit Empfindung, und jede Zeile von ihm zeugt von dem feinen Gefuͤhl, wodurch er ſich im⸗ mer ausgezeichnet hat. Ich weiß indeſſen durchaus nicht, auf welchen Grund hin er mich fuͤr dazu geneigt haͤlt, Kritiker zu wer⸗ en. Meine Bemerkungen ſind, bis itzt, im⸗ mer mehr das Ergebniß eines unmittelbaren Eindruckes, als kritiſcher Pruͤfung geweſen. Eben ſo wie mein Freund, Hr. Andreas Quoz, fange ich indeſſen an, in die Beweggruͤnde unſerer Kritiker in New⸗York Mißtrauen zu ſetzen, namentlich ſeitdem ich, außer ſeinen Gruͤnden, noch die Verſicherung zweier oder dreier, unbezweifelt parteiloſer Schauſpieler und eines Schriftſtellers fuͤr mich habe, der, wie Hr. Quoz mir ſagt, ſeiner Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit wegen beruͤhmt iſt; daß naͤmlich die Kritiker„die alleranmaßendſten,
hochmuͤthigſten, uͤbelwollendſten, ungroßmuͤ⸗
thigſten, unartigſten, boshafteſten, rachſuͤch⸗ tigſten, widerwaͤrtigſten, undankbarſten, ver⸗ kruͤppelteſten, neidiſchſten, abguͤnſtigſten, bos⸗ haft⸗erfinderiſchſten, nach Perſoͤnlichkeit ge⸗
henden


