ein, wo Mancher insgeheim ſeinen Mundvoll
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ßen) ſo viele unruhige Geiſter eingeſchloſſen ſind.) 9 Ich war durch Reihen von Tiſchen, auf denen Leckerbiſſen aller Art aufgehaͤuft lagen, nach dem Theater gegangen; hier zog eine Pyramide von Aepfeln oder Apfelſinen den Gaumen der Leckermaͤuler an, waͤhrend dort ein Regiment von Fleiſchpaſteten und Eierkaͤſen ein derberes Mahl fuͤr die Hungrigen darbot. Ich trat in die Loge und blickte mit Erſtaunen um mich: nicht ein einziges Paar Kinnladen, das ſich nicht bewegt haͤtte. Das Knacken der Ruͤſſe und das Knirſchen der Aepfel begruͤßte meine Ohren von allen Seiten. Wahrhaftig, dachte ich bei mir ſelbſt, nichts wird doch ei⸗ friger betrieben, als die Leckerei: an jedem oͤffentlichen Vergnuͤgungsorte froͤhnt man ihr, ja ſie ſchleicht ſich ſogar in unſere Kirchen
verſpeiſet, und wenige Leute ſich ein groͤßeres Bedenken daraus machen, insgeheim zu eſſen,
als ins Faͤuſtchen zu lachen.
*) Die Gallerie.
Sp.


