Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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immer eine ſehr ſchalkhafte Miene, ſobald man Icha⸗ bod's Geſchichte erzaͤhlte, und brach, wenn der Kuͤrbis erwaͤhnt wurde, immer in ein herzliches Gelaͤchter aus, woraus Einige ſchließen wollten, daß er von der Sache mehr wuͤßte, als er zu ſagen fuͤr gut faͤnde.

Die alten Bauer⸗Weiber, welche in dieſen Sa⸗ chen die beſten Richterinnen ſind, behaupten indeß bis auf dieſen Tag, daß Ichabod auf uͤbernatuͤrli⸗ chem Wege verſchwunden ſey, und dieß iſt eine Lieblingsgeſchichte, welche ſehr oft in der Nachbar⸗ ſchaft bei dem Winterabendfeuer erzaͤhlt wird. Die Bruͤcke wurde mehr als je zum Gegenſtande der aberglaͤubiſchen Furcht, und dieß iſt vielleicht der Grund, warum man in neueren Zeiten den Weg verlegt hat, ſo daß man itzt bei dem Muͤhlbache vorbei nach der Kirche kommt. Das Schulhaus, das nun verlaſſen war, verfiel bald nachher; man ſagte, daß der Geiſt des ungluͤcklichen Paͤdagogen darin umgehe, und der Pfluͤgerknabe glaubt oft, wenn er an einem ſtillen Sommerabende nach Hauſe ſchlentert, ſeine Stimme in der Entfernung zu hoͤ ren, wie er in der ruhigen Einſamkeit der ſchlaͤfri⸗ gen Schlucht eine truͤbſinnige Pſalmweiſe abſingt.