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die Zeit verſchont hatte, verbraucht itzt die Hab⸗ ſucht. Mizraim muß Wunder heilen und Pharao wird als Balſam verkauft.“”*)
Was ſoll nun dieß Gebaͤude, das ſich itzt hoch uͤber meinem Haupte erhebt, davor ſichern, daß es das Schickſal maͤchtigerer Mauſoleen theile? Die Zeit wird kommen, wo die vergoldeten Gewoͤlbe,
welche ſich itzt ſo kuͤhn erheben, in Truͤmmern un-
ter den Fuͤßen der Wandelnden liegen werden, wo, ſtatt der Toͤne des Wohllauts und des Preiſes, der Wind durch die zertruͤmmerten Bogen pfeifen und die Eule von dem verfallenen Thurme ſchreien wird; — wo der freundliche Sonnenſtrahl in dieſe duͤſte⸗ ren Wohnungen des Todes hineinblicken, der Epheu ſich um die gefallene Saͤule ranken, und der Fuchs⸗
ſchwanz ſeine Bluͤthen um die namenloſe Todten⸗
urne ſchlingen wird, als ob er des Todten ſpotte. So geht der Menſch dahin; ſein Name verliert ſich aus dem Gedaͤchtniß und dem Andenken, ſeine Ge⸗ ſchichte iſt wie ein Maͤhrchen, das erzaͤhlt wird, und ſein Denkmal ſelbſt wird zur Truͤmmer.
*) Sir T. Brown.
Ende des erſten Theils.
Gedruckt bei A. W. Schade in Berlin.


