Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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geſchehen, als wir auch ſchon daruͤber hinfuhren. Es war ein kleiner Schooner, der, mit der Seite nach uns hin, vor Anker lag. Die Mannſchaft ſchlief, und hatte vergeſſen, eine Laterne aufzuſtecken. Wir ſtießen gerade auf die Mitte des Fahrzeuges. Die Staͤrke, Groͤße und das Gewicht unſeres Schiffes druͤckte das andere nieder, wir ſegelten daruͤber hin und weiter fort. In dem Augenblicke, wo das kra⸗ chende Wrack unter uns ſank, ſah ich zwei oder drei halbnackte Ungluͤckliche aus der Kajuͤte ſtuͤrzen; ſie kamen aus ihren Betten, um ſogleich in den Wellen ihr Grab zu finden. Ich hoͤrte ihr Angſt⸗ geſchrei im Winde, und der Windſtoß, der es zu unſeren Ohren brachte, trieb uns zugleich ſo weit, daß wir nichts mehr davon vernehmen konnten. Ich werde dieß Geſchrei nie vergeſſen! Es waͤhrte einige Zeit, ehe wir das Schiff wenden konnten, da es ſo raſch vorwaͤrts ging. Wir kehrten an den Ort zuruͤck, wo, ſo viel wir uns erinnern konnten, die Schmack vor Anker gelegen hatte; wir kreuzten mehrere Stunden lang in dem dicken Nebel umher, wir thaten Signalſchuͤſſe und horchten, ob wir nicht das Halloh der Ueberlebenden vernaͤhmen, aber Alles war ſtill wir hoͤrten und ſahen nie wieder etwas von ihnen.

Ich geſtehe es, daß dieſe Erzaͤhlungen auf einige