Teil eines Werkes 
1. Bd. (1825)
Entstehung
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Die Jagdmahlzeit.

Ich war einſt bei einer Jagdmahlzeit, die ein wuͤrdiger alter Fuchsjaͤger, ein Baronet, gab, der in ſeinem alten, mit Raben bevöͤlkerten Familien⸗ ſitze, in einer der mittlern Grafſchaften, ein luſtiges Junggeſellenleben fuͤhrte. Er war, in ſeinen jun⸗ gen Tagen, ein eifriger Bewunderer des ſchoͤnen Geſchlechts geweſen; nachdem er aber viel gereiſet war, das Geſchlecht in mehreren Laͤndern mit ausge⸗ zeichnetem Erfolge ſtudirt hatte, und, wie er glaubte, in der Art und Weiſe der Frauen gruͤndlich erfahren und als Meiſter in der Kunſt zu gefallen, zuruͤckge⸗ kehrt. war, hatte er die Kraͤnkung gehabt, von einem jungen, ſo eben aus der Penſion gekommenen Maͤd⸗

chen, welches kaum die Anfangsgruͤnde der Liebe kannte, hinter das Licht gefuͤhrt zu werden.

Der Baronet war durch dieſe unglaubliche Nie⸗ derlage ganz zernichtet, zog ſich aus Verdruß von der Welt zuruͤck, begab ſich unter das Regiment ſeiner Haushaͤlterin, und beſchaͤftigte ſich, von nun an, wie ein wahrer Nimrod, nur mit der Fuchs⸗ jagd. Was auch die Dichter dagegen ſagen moͤgen, die Liebe vergeht mit dem Alter, und eine Koppel Jagdhunde kann ſelbſt das Andenken an eine Goͤt⸗ tin aus der Penſion aus dem Herzen eines Man⸗