man ſich wohl denken kann, die ganze Familie in ein nicht geringes Erſtaunen; wir ſtahlen uns alle, den alte Chriſto⸗ pher ausgenommen, der die Unterbrechung nicht ſehr gut aufnahm, leiſe in die Bibliothek. Wir ſtuͤrmten auf ihn ein und waͤren bei ſeinem Anblick gern in daſſelbe Geläͤchter ausgebrochen, das uns herbei gezogen hatte.
Sein Geſicht— ich gebe es aber auf, ein ſchwaches Bild von ſeinem Aeußern zu entwerfen und meine Leſer muͤſſen ſchon warten, bis ſein Portrait, das ſeit ſechs Jahren bei einem beruͤhmten Kupferſtecher in der Arbeit iſt, fertig ſeyn wird:— ich verſpreche feierlich, ſie ſollen einſt ein voll⸗ kommen aͤhnliches Gemaͤlde von Will's unbeſchreiblichem Ge⸗ ſichte erhalten.
Als ich uͤber die Urſache ſeines bruͤllenden Freudegeſchreis fragte, gab er eine alte, raͤuchrige, ſtaͤubige, beſchmierte Handſchrift in meine Hand, von der ich unter zehn Worten kaum eines entziffern konnte, ohne mir mehr Muͤhe zu ma⸗ chen, als ſie werth war. Dieſer Beſchwerde uͤberhob er mich jedoch und zeigte in wenig mehr denn 48 Stunden eine Uebertragung in ſchoͤnen roͤmiſchen Buchſtaben vor, mich jedoch verſichernd, die Sache habe unendlich von ihrem wahren Charakter verloren, dadurch daß ſie moderniſirt und in einfaches Engliſch uͤbertragen worden. Um ihm die Muͤhe, welche er ſich gegeben, einigermaßen zu vergelten, konnte ich nicht weniger thun, als es in unſer Buͤchlein auf⸗ nehmen. Will verſichert mich, es ſey nur eine Lage eines erſtaunlich großen Buͤndels, der noch ununterſucht bleibe;— wer der Verfaſſer war, haben wir bis jetzt noch nicht aus⸗
7*


