die goldnen Geſetze der Gaſtfreundſchaft genau zu beobach⸗ ten d. h., ihm geraͤumige Wohnung zu geben, ihn mit Fleiſch und Pudding zu ſtopfen, und, wenn moͤglich, mit dem beſten Portwein und Burgunder unter den Tiſch zu bringen. Das Haus ſcheint dem froͤhlichen Gotte geweiht zu ſeyn und iſt voller Denkzeichen, die der Gaſtfreundſchaft gewidmet ſind. Jeder Schrank, jeder Tiſch iſt mit unge⸗ heuern chineſiſchen Punſch⸗Bowlen bedeckt, welche Mrs. Cock⸗ loft mit vielem Prunke aufſtellt, beſonders in ihrem Para⸗ de⸗Bettzimmer, und in denen ein Planmacher herrliche Ver⸗ ſuche mit Taucherglock⸗Booten, die unter dem Waſſer ge⸗ hen ſollen, u.. w. anſtellen koͤnnte.
Ich habe fruͤher der großen Verehrung gedacht, welche mein Vetter Chriſtopher gegen alles Geraͤthe hegt; dieſer zufolge iſt die Halle ganz in derſelben Weiſe eingerichtet, wie das Haus in der Stadt. Altmodiſche Bettſtellen mit hohen Himmel; maſſenhafte Kleiderſchränke, die majeſtaͤtiſch auf Adlerklauen ſtehen, und mit glaͤnzenden Metallhandha⸗ ben, Klappen und Beſchlaͤgen geziert ſind. Die Stuͤhle im Geſellſchaftszimmer haben hohe Ruͤcklehnen und lederne Sitze; Mahagony iſt nicht daran geſpart, wie man wohl denkt: ſie erinnern mich ſtets an jene ſteif⸗ langleibige Schoͤnen, die in Reifroͤcken prangten und himmelhohe Federn trugen.
Aus der Hoͤhe der Stuͤhle laͤßt ſich ſchließen, daß es nicht Sitte jener Zeit war, ſich uͤber die Lehnen der Damen zu legen, und ihnen etwas ins Ohr zu fluͤſtern, das die Leute eben ſo gut laut agen konnten, denn, wenn ſie keine Patagonier waren, ſo hoͤrte es doch alle Welt. Will Wi⸗


