8. Ball ſt on.
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Ballſton war urſpruͤnglich nichts mehr, als ein Ort, wo Kummer und Krankheit Linderung ſuchten. Der Kranke, welcher manche oͤde Meile zu den Gaͤrten von Ballſton ge⸗ reiſt war, mit ſchwerem Herzen und abgezehrtem Koͤrper, nannte es einen Vergnuͤgungsort, wenn er, auf Kruͤcken angelangt, mit neubelebtem Geiſt und kreftfrohen Gliedern wieder von dannen tanzte. Im Verlauf der Zeit nahm das Wort„Vergvuͤgen“ hier eine andere Bedeutung an: es glich einem nuͤchternen, unceremonieuſen Contretanz, zu welchem ein Dilettant die Floͤte blaͤſt, oder die dreigaitige Geige eines wandernden Landmuſikers ertoͤnte. Alles jedon verraͤth noch den gluͤcklichen Feiertag, deſſen ſich der Geiſt ſtets erfreut, wann er frei von den Feſſeln des foͤrmlich⸗ oden Lebens ſich bewegen kann, unbekuͤmmert um die geſel⸗ lige Verſeinerung der neuern Sitten: Alles ging hier froͤh⸗ lich zu, und man nannte Ballſton einen reizenden, ſorglo⸗ ſen, unterhaltenden Ort, wo Jeder nach ſeiner Laune le⸗ ben und thun kann, was ihm behagt,— vorausgeſetzt, daß
er ſeine Frau nicht bei ſich hat:— als, ach! ploͤtzlich die
Mode ihren Einzug in der Geſtalt eines Wagens, eines kaͤufers in Livree und eines Stutzers hielt. Seit dieſer


