mengeſetzte Sterbliche ein großer Bewunderer des ſchoͤnen Geſchlechts, und waͤre er zum Dichter geboren worden, ſo haͤtte er gewiß eine Goͤttin von ungelenkem Namen ſo lange bereimt und beverſelt, bis ſie beruͤhmt geworden waͤre wie Petrarchs Laura oder Wallers Sachariſſa; aber Will iſt ein ſolcher Stuͤmper im Verbeugen, er hat ſo viele wun⸗ derliche Junggeſellengewohnheiten und findet es ſo muͤhſam, artig zu ſeyn, daß er es gewoͤhnlich vorzieht, mit Frau Baſen ſeines Geſchlechtes zu ſchwatzen und ſeine Eigarre zu rauchen und ihnen ſeine langen Geſchichten zu erzaͤhlen; und himmellange Geſchichten ſind es, das weiß ich. Laß ihn einmal von China oder der Tartarei oder von den Hotten⸗ toten beginnen— der Himmel helfe den Armen, die das Opfer ſeiner Weitſchweifigkeit ſind! Es waͤre ihnen beſſer, man baͤnde ſie an den Schwanz eines Irrlichtes. Mit ei⸗ nem Wort— Will erzaͤhlt wie ein Reiſender. Da ich ſei⸗ nen Charakter kannte, war ich um ſo beſorgter bei ſeinem Einfall, eine Geſellſchaft zu beſuchen, da ich oft von ihm gehoͤrt hatte, er ſehe das gerade ſo an, als wenn man ihn drei Stunden in eine Dampfmaſchine ſperre. Ich wunderte mich ſogar, wie er zu einer Einladung gekommen ſeyn moͤge;— das klaͤrte ſich bald auf. Es ſcheint, Will hat, als er neulich von Canton kam, einer Dame, mit der er in der Schule geliebaͤugelt, ein Geſchenk mit einem Thee⸗ kiſtchen gemacht; ſie lud ihn daher ein, eine Taſſe dieſes Thee's bei ihr zu trinken— der wohlfeilſte Weg, ſich dank⸗ bar zu beweiſen. Ich nahm willfaͤhrig den Antrag an, in⸗ dem ich von ſeinen excentriſchen Bemerkungen einige Unter⸗
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