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Zahl ſehr vermindert. Während Stolz, Politik, Ehrgeiz oder Vergrößerungsſucht die civiliſirte Welt öfters mit Blut tränkt, ſo wird als einzige Urſache ihrer ewigen Streitigkeiten von den Wilden ihre Liebe zu den Büffeln angegeben. Es gibt ungeheure Ebenen im Oſten der Gebirge, die in den Sommer⸗ und Herbſtmonaten von zahlloſen Büffelherden beſucht werden. Hierhin begeben ſich die eiferſüchtigen Stämme, um dieſe Thiere zu ja⸗ gen, damit ſie ſich ſo viel von ihrem Fleiſche verſchaffen können, als ſie bis zur kommenden Jagdzeit benöthigt
ſind. In dieſen Jagdausflügen treffen ſie öfters zuſam⸗
men, und es erfolgen die blutigſten Kämpfe.
Die Schwarzfüße nehmen das unmittelbar um den Fuß der Gebirge liegende Land in Anſpruch, das am meiſten von dem Büffel beſucht wird, und behaupten, daß die Flatheads, die ſich zum Jagen hierher begeben, Eindringlinge ſeyen, denen ſie ſich zu widerſetzen alles Recht hätten. Die Letztern behaupten im Gegentheile, daß ihre Voreltern das Recht, auf dieſen beſtrittenen Ländereien zu jagen, immer in Anſpruch genommen und ausgeübt hätten, und daß, ſo lange einer ihrer Krieger bei Leben bliebe, ſie dieſes Recht nicht aufgeben würden. Die Folgen dieſer beſtändigen Kriege ſind furchtbar, vor⸗ züglich für die Flatheads, welche, da ſie an der Zahl der ſchwächere Theil ſind, hierdurch am meiſten leiden. Unabhängig von ihrer Minderzahl, beſitzen ihre Feinde einen andern großen Vortheil in dem Gebrauche der
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