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ſen waren, den Inhalt herausgekratzt und ihn nach allen Richtungen hin umher geſtreut hatten. Sie machten jetzt Gruben, welche ſicherer waren, legten in dieſelbe ihr ſchwerſtes Gepäck nieder und zogen den Schlangenfluß wieder hinab, bis ſie ſich oberhalb der amerikaniſchen Waſſerfälle lagerten.
Hier ſchritten ſie dazu, ſich zu befeſtigen, in der Ab⸗ ſicht ihren Pferden Zeit zu laſſen, ſich wieder auf guter Weide zu erholen, bis es Zeit ſeyn werde, nach dem verabredeten jährlichen Sammelplatze, im Biberflußthale, aufzubrechen.
Am 1. Juni erblickten ſie vier Männer auf der andern Seite des Fluſſes, dem Lager gegenüber und nachdem ſie ihre Aufmerkſamkeit durch einige Büchſen⸗
ſchüſſe auf ſich gezogen hatten, nahmen ſie zu ihrer
Freude wahr, daß es einige ihrer Leute waren. Von dieſen erfuhr Capitän Bonneville, daß die
ganze Partie, die er im vorhergehenden Monat Dezem⸗
ber verlaſſen hatte, an dem Schwarzfußfluſſe, einem Nebenarme des Schlangenfluſſes, nicht ſehr weit über dem Portneuf lagere. Hierher begaben ſie ſich in aller möglichen Eile, und in kurzer Zeit hatte er das Ver gnügen, ſich wieder von ſeinen Leuten umgeben zu ſehen, die ſich herzlich über ſeine Rückkehr freuten; denn ſeine lange verzögerte Abweſenheit hatte ſie fürchten laſſen, daß er und ſeine drei Gefährten von einem feindlichen Stamme umgebracht worden ſeyen.


