Teil eines Werkes 
2. Theil (1837)
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geweſen war. In der That konnte der täppiſche Nez⸗ percé, der gegen jede grobe Behandlung, wodurch ihn die Reiſenden aus ihrer Geſellſchaft zu verdrängen ge⸗ ſucht hatten, völlig unempfindlich geweſen war, den gut⸗ müthigen Spötteleien und Foppereien nicht widerſtehen, womit der witzige She⸗wee⸗ſhe ihn aufzog. Seine Scherze peinigten ihn ſichtbar, und er ſaß blinzelnd da, wie die Eule bei Tageslicht, wenn ſie die ſchadenfrohen Vögel necken und beiſſen.

Endlich fand man ſeinen Platz an dem Mittagstiſche leer; es wußte Niemand wann und wohin er gegangen war; er ward aber nicht mehr geſehen, und die reichli⸗ chen Reſte die von der Mahlzeit übrig geblieben, be⸗ wieſen, welch einen großen Freſſer ſie verloren hatten. Die kleine Partie zog jetzt von dieſem Alpe befreit, ver⸗ gnügt weiter; She⸗wee⸗ſhe verſorgte ſie mit Witzen und Speiſen. Er hatte immer eine glückliche Jagd und war immer bereit in dem Lager und auf dem Marſche Dienſte zu leiſten; indeß ſeine Scherzen und Poſſenrei⸗ ßereien, ſelbſt ſein äußerſt komiſches Geſicht, dazu beitru⸗ gen, ſie in guter Laune zu erhalten.

Auf dieſe Weiſe reiſ'ten ſie, bis ſie an die Uſer des Immahah kamen, und ſich in der Nähe der Zelthütten der Nez⸗percés lagerten. Hier bekam She⸗wee⸗ſhe plötz⸗ lich den Einfall, ſein Volk zu beſuchen, und ſich ihnen in dem glücklichen Zuſtande zu zeigen, zu dem er ſo plötzlich gelangt war. Er reiſ te demnach eines Mor⸗

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