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dern legte ſo anhaltend Hand an, daß er die Bemühun⸗ gen ſeiner Tiſchgenoſſen gänzlich zu Schanden machte, ob ſie gleich erfahrene Schüſſelhelden waren, die es ſich nicht leicht zuvor thun ließen. Sie hatten noch keine ſolche Meiſterſchaft im Kauen geſehen, noch eine ſolche wunderbare Magenthätigkeit erlebt, wie bei dieſem unkul⸗ tivirten, gebornen Gaſtronomen.
Wenn er ſich endlich, nach mehrmals erneuerten Schüſſelattaquen, voll gepropft hatte, dann wickelte er ſich ein, und legte ſich, ſtarr wie eine Anaconda hin, um langſam bis zum nächſten Mahle wieder zu verdauen.
Die Gefräßigkeit dieſes Ehrenmannes diente den darüber erſtaunten Reiſenden anfänglich zur Beluſtigung; ſie wurde aber zum Scherze bald zu viel, da ſie den Fleiſchtöpfen Verheerung drohte, und man ſah ihn bei der Mahlzeit ſchielend für einen Währwolf an, der das Mark der Geſellſchaft zu verzehren beſtimmt ſey.
Nur das Gefühl der Dankbarkeit, die ſie gegen dieſe Nation hatten, konnte ſie vermögen, einen ſolchen Gaſt bei ſich zu dulden. Er entledigte ſie aber bald ihrer Verpflichtungen, indem er den Saldo rein aufzehrte.


