— 20—
und auf die Weide gethan. Würden ſolche Vorſichts⸗ maßregeln im Allgemeinen von Handelsleuten und Jä⸗ gern beobachtet, ſo würden wir nicht ſo oft von Partien hören die von den Indianern angegriffen wurden.
Nachdem wir die militäriſche Anordnung des Capi⸗ täns angeführt haben, ſo mag hier der Weiſe der Ver⸗ theidigung auf der offenen Prairie erwähnt werden, wie ſie uns ein alter Veteran des indiſchen Handels beſchrie⸗ ben hat.
Wenn ſich eine Partie von Biberfängern mit einer Ladung von Waaren oder Pelzwerk auf der Reiſe be⸗ findet, ſo hat ein jeder Mann drei Packpferde unter ſeiner Obhut, deren jedes mit drei Päcken beladen iſt. Ein jeder Mann iſt mit einem, mit Eiſen beſchlagenen Pfahle, einem Tragſacke und Leit⸗ oder Sprungriemen für die Pferde verſehen. Die Biberfänger ziehen, eine lange Reihe oder Linie bildend, über die Prairie; bis⸗ weilen bilden ſie auch drei Reihen, die hinlänglich von einander entfernt ſind, um das Anſtoßen der Päcke zu vermeiden. Wird ein Alarm gegeben und es iſt kein bedeckter Ort bei der Hand, dann ſchwenkt ſich die Linie ſo, daß ſich die Fronte, einen Kreis bildend, an den Nachtrab anſchließt. Sodann ſteigen Alle ab, treiben im Centrum des Kreiſes ihre Pfähle in den Boden ein, befeſtigen die Pferde daran, und binden ihnen die Vor⸗ verbeine zuſammen, ſo daß ſie in dem Falle eines Lär⸗ mens nicht entſpringen können. Sie laden ſolche dann


