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erhalten, daß die Vorräthe auf dem Wege waren und bald ankommen würden. Er hoffte jedoch durch eine ſchnelle Manipulation ihrer Ankunft zuvor zu kommen und den Markt für ſich ſelbſt zu ſichern. Er begab ſich daher unter die Indianer, öffnete ſeine Güterballen und legte die verführeriſchten Waaren aus, die in hellfar⸗ bigen Tüchern, ſcharlachfarhigen wollenen Decken, glän⸗ zenden Zierrathen und allem Andern beſtanden, was in den Augen eines Kriegers oder einer Squaw lockend und herrlich ſeyn kann.
Dies war jedoch Alles vergeblich. Der Pelzhänd⸗ ler der Hudſonsbai⸗Compagnie kannte ſein Geſchäft vollkommen, ſo wie die Indianer, mit denen er zu thun hatte und er hielt ſie in einer ſolchen Unterwürfigkeit, daß keiner ſeinen Wünſchen öffentlich entgegen zu han⸗ deln wagte; ja noch mehr, er wendete das Blatt bei⸗ nahe um, und erſchütterte nahe die Treue einiger Bi⸗ berfänger des Capitäns, indem er Getränke unter ſie austheilte. Der Letztere war daher froh, einen Wett⸗ ſtreit aufzugeben, bei welchem der Krieg in ſein eigenes Lager geſpielt zu werden im Begriff ſtand.
In der That haben die Pelzhändler der Hudſons⸗ bai⸗Compagnie Vortheile über alle Nebenbuhler im Handel jenſeits der Felsgebirge. Dieſes große Monopol vereinigt in ſeinem Mittelpunkt nicht allein ſeine eigene erbliche und lang begründete Macht und großen Einfluß, ſondern auch den ſeiner ehemaligen Nebenbuhler, der


