Graf Pahlen, der ruſſiſche Geſandte an dem Sitze der Regierung zeigte ſich ihm gleichfalls gewogen. Da Aſtor's Ausſichten aber bedeutſam und ausgedehnt waren und möglicherweiſe von umfaſſenden Folgen für den Handel werden konnten, wünſchte er eine vollſtändige Ueberein⸗ kunft über dieſe Angelegenheit mit der ruſſiſch⸗amerikani⸗ ſchen Pelzhandels⸗Geſellſchaft unter Genehmigung der ruſ⸗ ſiſchen Regierung herbeizuführen. Zu dieſem Zwecke ſchickte er im März 1811 einen Agenten, der mit allen Vollmachten zu den erforderlichen Verhandlungen verſehen war, nach St. Petersburg. Die Regierung der Vereinig⸗ ten Staaten ließ dieſem Agenten in dem John Adams, einem ihrer bewaffneten Schiffe, das in einen europäiſchen Hafen beſtimmt war, die Ueberfahrt bewerkſtelligen.
Der nächſte Schritt Aſtor's war, das jährliche Schiff, welches in ſeinem Geſammtplan vorgeſehen war, abgehen zu laſſen. Er hatte bis jetzt nichts von dem Erfolge der frühern Expeditionen gehört und mußte in der Voraus⸗ ſetzung handeln, daß Alles ſeinen Vorſchriften gemäß geſchehen ſey. Er ließ demgemäß ein ſchönes Schiff, der Biber genannt, von vierhundert neunzig Tonnen ausrüſten und befrachtete daſſelbe mit einer werthvollen Ladung, welche für die Factorei an der Mündung des Kolumbia und für den Handel die Küſte entlang beſtimmt war und zugleich die neuen Vorräthe für die ruſſiſche Niederlaſſung enthielt. An Bord des Bibers war eine Verſtärkung, beſtehend aus einem Theilhaber, fünf Commis, fünfzehn


